Stoppschilder für Pilzbefall, Blattlaus & Co.

Pilzbefall schwächt deine Pflanzen und die Blattlauskolonien nehmen überhand? Lass' es nicht so weit kommen! Hier findest du ein paar effektive Tipps.

 

Zeig den Pflanzenplagegeistern, wo die Harke hängt!

Frühlingseuphorie - säen, pflanzen, stecken. T-Shirt-Wetter hat jedoch nicht nur Sonnenbrand im Gepäck. Auch die Gartenpflanzen brauchen jetzt verstärkt deine Aufmerksamkeit. Blattlaus & Co leben ihre Frühlingsgefühle aus, vermehren sich und machen sich hochmotiviert über die frischen Triebe her. Jetzt ist Zeit zum Handeln, denn solange die Plagegeister sich nicht in Massen tummeln, kannst du ihnen noch Stoppschilder vor die Nase setzen.  

Vorbeugen geht vor chemischer Keule

In deinem Garten wirken viele unterschiedliche Faktoren zusammen. Du kannst dir viel Ärger und Arbeit sparen, wenn du für deine Pflanzen gleich passende Standorte wählst. Die Pflanzenbeschreibungen geben Auskunft, ob die Pflanze Sonne braucht, sich im Halbschatten wohlfühlt oder einen geschützten Standort zum Gedeihen bevorzugt. Kräftige Pflanzen werden mit Plagegeistern meist gut fertig, sodass die chemische Keule nur selten zum Einsatz kommen muss.  

Gut belüftet ist die halbe Miete

Staut sich die Feuchtigkeit, werden Pflanzen besonders anfällig für Pilzerkrankungen aller Art. Erster Kandidat ist das Frühbeet. Regelmäßiges Belüften ist Pflichtprogramm. Auch schattige Standorte brauchen deine Aufmerksamkeit. Nach dem Regen trocknen die Blätter hier nur langsam ab - ein Schlaraffenland für die Pilzgemeinde. Achte beim Pflanzenkauf auf krankheitsresistente Sorten. Mit ihnen hast du weniger Ärger. 

Regenschutz und richtiges Gießen

Einige Nutzpflanzen neigen besonders zu Pilzerkrankungen. Dazu gehören Tomaten. Du kannst Braunfäule & Co vorbeugen, indem du die Tomatenpflanzen überdachst. So bleibt das Blattwerk trocken. Ein Tomatengewächshaus ist nicht teuer und macht sich bezahlt. Beim Gießen ist Handarbeit gefragt: Nur im Wurzelbereich wässern! Der Gartenschlauch ist tabu. Sonst ist alle Mühe mit dem Gewächshaus vergebens. 

Wehre den Anfängen!

Bemerkst du weißliche Beläge oder Flecken auf der Ober- oder Unterseite der Blätter, ignoriere sie nicht, sondern entferne die Pflanzenteile sofort. Die kranken Pflanzenteile haben auf dem Kompost nichts zu suchen, entsorge sie in der Restmülltonne. Informiere dich, mit welchen natürlichen Mitteln du die Pflanze stärken kannst. Oft helfen Pflanzenjauchen oder Pflanzenbrühen. Diese Mittel riechen zwar heftig, aber du kannst mit ihrer Hilfe gute Ergebnisse erzielen. 

Pilzkrankheit "landunter"? Ein Breitband-Fungizid kann helfen 

In manchen Jahren lassen sich die Pilzerkrankungen mit natürlichen Mitteln nicht aufhalten. Hier setzt ein Breitband-Fungizid der weiteren Ausbreitung ein Stoppschild. Das Mittel wirkt bei mehr als dreißig Kulturen von Nutzpflanzen. Du bekämpfst damit beispielsweise den Echten Mehltau, die Kräuselkrankheit, Birnengitterrost und Blattflecken. Wenn du ökologisch gärtnern möchtest, sollte das aber nur letzte Mittel sein.

Besiedlung durch Blattlaus & Co.  

Zwar kannst du chemische Spritzmittel gegen Blattläuse und andere Krabbeltiere einsetzen. Gesünder für die Umwelt sind allerdings die alten Hausmittel: Abstreifen der Blattläuse mit der Hand oder - bei der weißen Kohlfliege - der Anbau in Mischkulturen. Das kräftige Aroma des Dills ist der weißen Kohlfliege ein Gräuel. Das rettet deinen Kohlrabi und die Kohlköpfe. Ähnliche ökologische Gegenstrategien findest du für fast alle Schädlinge.

Bei uns im Raiffeisen-Markt findest du alles gegen die fiesen Schädlinge. Falls du noch Fragen hast, helfen wir dir gerne persönlich weiter.