Fenster und Türen abdichten

Die Tage werden kürzer, die Sonne entzieht uns immer mehr ihre wärmenden Strahlen - es beginnt Herbst zu werden. Wenn wir trotz wärmender Heizung und geschlossener Fenster frieren, liegt dies vielleicht daran, dass die Fenster nicht so dicht sind, wie sie sein sollten. Zeit, etwas dagegen zu tun.

Um die Heizkosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, ist es wichtig, dass die Fenster und Türen dicht abschließen. Andernfalls freuen sich die Energiekonzerne!

Die undichte Stelle finden

Am besten machst du dies mit einer Kerze oder einem Stück Papier. Zünde die Kerze an und fahre mit dieser langsam um das geschlossene Fenster -  dort, wo die Flamme zu flackern beginnt, liegt die Vermutung nahe, dass das Fenster undicht ist. Solltest du Vorhänge an den Fenstern haben, kannst du auch den Papiertest machen. Einfach ein Blatt Papier ins Fenster „einklemmen“ – wenn du es an einer Stelle bei geschlossenem Fenster herausziehen kannst, dann ist das Fenster dort undicht.

Holzfenster 

Das Problem bei älteren Holzfenstern ist, dass diese eventuell bereits mehrmals lackiert und gestrichen worden sind, um die Haltbarkeit des Holzes zu gewährleisten. Somit ist die Oberfläche am Fensterrahmen oft uneben. Klebedichtungen wären hier sinnlos. Besser ist hier Acrylmasse – diese passt sich der Oberfläche an. Achte darauf, dass alte Dichtungsreste komplett entfernt sind und die zu bearbeitende Fläche frei von Fett und absplitternden Lackresten ist. 

Kunststofffenster 

Hier verwendest du am besten eine Gummidichtung, die es in vielen verschiedenen Ausführungen bei uns im Baumarkt gibt – wir beraten dich gerne. Vor dem Anbringen der neuen Dichtung sollte der Rahmen gründlich gereinigt werden, damit der Kleber der Dichtung gut hält. Für den optimalen Schutz solltest du sehr gewissenhaft arbeiten, besonders in den Ecken ist es sehr wichtig, dass das Dichtungsband genau abschließt.

Kontrolliere die Dichtungen regelmäßig auf Schäden und Verschleiß und tausche diese bei Bedarf rechtzeitig aus.

Profildichtungen

Zwar sind Profildichtungen in der Anschaffung kostenintensiver, aber auch qualitativ hochwertiger und langlebiger. Diese Methode ist vor allem für Eigenheimbesitzer eine Überlegung wert. Wichtig ist hier, dass man die Dichtungen regelmäßig pflegt.

Pflege und Wartung

Damit Ihre Fenster lange dicht bleiben, solltest du diese regelmäßig pflegen und kontrollieren. Kunststofffenster einfach in regelmäßigen Abständen mit Grafit bearbeiten um die Geschmeidigkeit zu gewährleisten. Holzfenster einfach mit Leinölfirnis einölen, damit die Dichtungen elastischer bleiben.

Lass deine Fenster auch zwischendurch vom Fachmann richtig einstellen.

Und die Türen?

Solltest du das Gefühl haben, dass auch deine Türe nicht mehr ganz dicht ist, gibt es auch hier Abhilfe. Die größte Rolle spielt hier die Unterkante (die anderen drei Seiten lassen sich mit Schaumstoff-Dichtprofilen abdichten). Verwende am besten Doppeldichtungen, diese eignen sich am besten für glatte Böden oder Türschienen mit Bürsten – diese eigenen sich für fast alle Böden.

Bei Fragen helfen wir dir gerne in unserem Raiffeisen-Markt weiter!