Heizöl im Preisvorteil

Brennstoffkostenvergleich verschiedener Energieträger 3.000 Liter; 5 Jahres-Durchschnittspreis (20116-2020)

Gute Nachrichten für alle Ölheizungsbesitzer: Im Langzeitvergleich gehört Heizöl Immer noch zu den kostengünstigeren Energieträgern. Stellt man die häufigsten Heizarten in einem Fünf-Jahres-Vergleich gegenüber, so zahlen diejenigen, die ihre Wohnungen mit Heizöl versorgen, 290 Euro pro Jahr weniger als Gaskunden. Besonders groß ist der Unterschied zur Fernwärme - hier sind die Ölheizer sogar 634 Euro im jährlichen Preisvorteil.

Eine gute Zukunft für die Ölheizung

Jüngst beschlossene gesetzliche Änderungen lassen für Ölheizungen gute und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zu:

Für bestehende Ölheizungen:
Zukunftssicher aufgestellt sind Besitzer von Brennwert- und Niedertemperatur-Heizgeräten. Diese Anlagen können gesetzlich uneingeschränkt weiterbetrieben werden. Alle anderen Systeme - spätestens, wenn sie 30 Jahre und älter sind- müssen in der Regel modernisiert werden, z.B. mit effizienten Öl-Brennwertheizungen.

Bei Modernisierung mit Öl-Brennwertheizungen:
a) Die Installation von Öl-Brennwertheizungen ist weiterhin möglich - bundesweit bis zum 1.1.2026 ohne jede Zusatzforderung².


b) Ab dem Jahr 2026 kann eine Öl- Brennwertheizung weiterhin eingebaut werden, dann anteilig mit Erneuerbaren Energien (EE) zur Wärmeversorgung, z.B. mit Solarthermie, als sogenannte Hybridheizung oder mit Anteilen eines klimaneutralen flüssigen Brennstoffes,
wie zum Beispiel Bioheizöl.


c) Derzeit wird der Einbau einer solarthermischen Anlage mit 30 Prozent bezuschusst. Der kombinierte Einbau mit der Brennwertheizung lohnt sich also.

 

1 Jahresdurchschnitt Endverbraucherpreise bundesweit, für Bestellmenge 3000 Liter Heizöl EL, inkl. MwSt. in Euro (Quelle: monatliche Erhebung Brennstoffspiegel)
2 Landesvorschriften sind zu beachten: In Baden-Wüttemberg, Hansestadt Hamburg und Thüringen (Detailinformationen zur Umsetzung erhalten Sie sehr gern auf Anfrage).