13. September: Maiszünsler heuer ein verstärktes Problem

Der Maiszünsler gehört mittlerweile zum „Standard-Hauptschädling“ im Maisbau. Vielerorts konnte man in nicht gegen Maiszünsler behandelten Flächen die typischen Schäden wie abgeknickte Stängel und Larvenfraß bis in den Kolben beobachten.

Bereits jetzt im Herbst kann man den Grundstock für eine Reduzierung der Schäden im Folgejahr legen. Ziel ist es, die Maisstängel, in denen die Larven überwintern, zu zerstören und ausreichend tief zu „vergraben“.
 
Ideal geeignet ist das Mulchen der Stoppel, um die Stängel fein zu zerfasern (positiver Nebeneffekt: die Fusariumgefahr wird ebenfalls reduziert). Anschließend muß eine saubere, tiefe Einarbeitung der Stoppel durch Pflug, Grubber oder Scheibenegge erfolgen. 

Wenn alle Maisanbauer einer Region diese Maßnahmen konsequent durchführen, können damit Wirkungsgrade bis zu 90 % erreicht werden.

Quelle: BayWa Agri Check